Seminare

Alles im Blick - Systemisch leiten im Spannungsfeld komplexer Anforderungen

Leitungen sind, neben ihrer Funktion als (An)Leitungs-und Führungskraft, oft auch Teil des Teams, packen mit an, springen ein, wenn beispielsweise ein hoher Krankenstand unter den Mitarbeitenden herrscht. Sie müssen den Überblick behalten, während sie ein offenes Ohr haben sollten für die Belange der Mitarbeitenden, für die Anweisungen der eigenen Vorgesetzten, aber auch für Sorgen und Nöte ihrer KlientInnen, KundInnen oder PatientInnen und meist auch derer Angehörigen.

In diesem Seminar erarbeiten wir, wie eine Leitung sich lösungs- und ressourcenorientiert Überblick und Handlungsoptionen erschließen kann, um im Spannungsfeld komplexer Anforderungen 

  • Aufgaben zu delegieren (auch da, wo sie sonst "eben schnell" alles lieber selber macht)
  • Teams zu entwickeln
  • Mitarbeitende zu fordern und zu fördern

 

Wir werden uns mit den unterschiedlichen Sichtweisen beschäftigen, die in einem sozialen System entstehen können. Dabei werden die vielschichtigen, oft unausgesprochenen Erwartungen deutlich, die Kommunikation und Interaktion zugrunde legen. Ein Schwerpunkt dieses Seminars liegt daher darauf, diese Erwartungen zu erkennen, zu priorisieren und daraus zielgerichtete Handlungen zu entwickeln.

Hierzu wird das Methodeninventar des sogenannten "systemischen Ansatzes" vorgestellt und zur Anwendung gebracht. Neben der Methodenarbeit bekommen die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich selbst in ihrem aktuellen Führungshandeln zu reflektieren und dieses bei Bedarf anzupassen.

An zwei zusammenhängenden Seminartagen werden die Grundlagen erarbeitet und an einem zusätzlichen Seminartag, acht Wochen später, die Erfahrungen gemeinsam diskutiert und das Handwerkszeug erweitert.

Inhalte

28. September 2018 

  • Was macht Leiten systemisch? - Hintergründe, Haltung, Methodik
  • Überblick gewinnen: Selbstreflektion und reflektierende Positionen
  • Gesprächsführung in Einzelgesprächen, "zwischen Tür und Angel" und in Meetings

 

29. September 2018 

  • motivieren, delegieren, kritisieren
  • Mitarbeitergespräche - Zeit zu zweit
  • Stressmanagement in Konfliktsituationen

 

24. November 2018 

  • Rückblick und Feedback
  • Verankerung und Erweiterung der Instrumente
  • Leitung, Führung, Beratung - Gemeinsamkeiten & Unterschiede 

 

 

Leitung

Regine Töpfer

Ort

Bochum

Zeiten

Freitag 13:00-19:00 Uhr

Samstag 10:00-17:00 Uhr

Termine

28./29.09.2018

24.11.2018

Teilnahmegebühren

 315,00 €

 Sonderkonditionen für TeilnehmerInnen laufender Weiterbildungen!

Auftritt, Präsenz und klangvolle Stimme wie die Profis! Anregungen einer Schauspielerin für den Berufsalltag

Das Seminar ist ein Selbsterfahrungsseminar und umfasst 16 Unterrichtseinheiten.

Die Schauspielerin und Kommunikationstrainerin Caroline Schreiber erarbeitet mit den TeilnehmerInnen, wie man das Spiel mit seinem Körper und seiner Stimme selbstverständlich für den Alltag und im Berufsleben nutzen kann. 

Das Ziel der Arbeit ist eine verfeinerte Selbstwahrnehmung, die es ermöglicht, aufmerksamer seinen eigenen Körper als Klangkörper wie ein Instrument zu spielen und zu beherrschen, um dadurch präziser nonverbale Signale des Gegenübers aufzunehmen und somit müheloser und souveräner zu kommunizieren. 

Wir bitten um Anmeldung bis zum 22.04.2018.

Leitung

Caroline Schreiber

Ort

Bochum

Zeiten

Freitag 13:00-19:00 Uhr

Samstag 10:00-17:00 Uhr

Termine

08./09.06.2017

Teilnahmegebühren

210 €

 Sonderkonditionen für TeilnehmerInnen laufender Weiterbildungen!

Berauschte Sehnsucht – zur systemischen Theorie und Therapie süchtigen Trinkens

Hinter dem Phänomen des "süchtigen Trinkens" verbergen sich meist jahrelange leidvolle und verletzende Erfahrungen, erfolglose Änderungsbemühungen und Gefühle lähmender Aussichtslosigkeit. Es verbergen sich dahinter aber auch Hinweise auf Noch-nicht-Gelebtes, Sehnsüchtiges und Leidenschaftliches, das zu wecken und zu leben kaum noch zu denken und fühlen gewagt wird.

In diesem Seminar steht die Darstellung eines therapeutischen Prozesses mit einem süchtig trinkenden Klienten im Mittelpunkt. Der Fallverlauf wird mit mehreren Videosequenzen präsentiert. Anhand dieses Praxisfalles werden die einzelnen Schritte der Therapie verdeutlicht und das methodische Vorgehen erläutert. Theoretische Exkurse ergänzen den Inhalt. Praktische Demonstrationen und Übungen zu speziellen Techniken, die sich in der Arbeit mit süchtig Trinkenden als nützlich erwiesen haben, runden das Seminar ab.

Begrenzte Teilnehmerzahl, da das Seminar Bestandteil unseres Aufbaucurriculums Systemische Therapie ist.

Leitung

Dr. Rudolf Klein

Ort

Bochum

Zeiten

Freitag 13:00-19:00 Uhr

Samstag 09:30-17:00 Uhr

Termine

16./17.02.2018

Teilnahmegebühren

210 €

 

 

Systemisch kooperieren - Vom Umgang mit Stolpersteinen und Fettnäpfen in der Fall- und Netzwerkarbeit

Das Seminar kann leider aus organisatorischen Gründen nicht stattfinden.

 

Obwohl die Fachkräfte in der Jugendhilfe, der Gesundheits- und Suchthilfe, den Schulen und Kindertagesstätten zum Wohle von Kindern, Jugendlichen und Familien kooperieren und gesetzliche Vorgaben zur Netzwerkarbeit (wie beispielsweise im Kinderschutz) erfüllen wollen, stellt die Zusammenarbeit die Akteure im Alltag häufig auch vor Herausforderungen. Die Kooperationspartner müssen sich gemeinsamen Zielen verpflichten, haben aber in der Regel unterschiedliche institutionelle Aufträge, gesetzliche Rahmenbedingungen und Kostenträger sowie sehr verschiedene Kulturen des miteinander Umgehens.

Für die Fachkräfte sind Einladungen zu komplizierten Verstrickungen auf den Ebenen der Fallarbeit und der Netzwerkarbeit offenkundig gegeben. Obwohl daraus resultierende Konflikte zwischen Kooperationspartnern vorhersehbar sind, werden sie häufig in ihren problematischen Auswirkungen unterschätzt und wenig thematisiert. Konflikte stellen Stolpersteine dar, die eine Zusammenarbeit nachhaltig stören bis unmöglich machen können, sind aber auch Herausforderungen, die das Potential haben, Standpunkte zu reflektieren, vorschnelle Entscheidungen zu verhindern und die Kooperation nachhaltig zu verbessern.

Die Wirksamkeit von Hilfen steht für Eltern und Kinder nach wissenschaftlichen Erkenntnissen in einem engen Zusammenhang mit der Qualität der professionellen Helferbeziehungen verschiedener Institutionen. Somit hängt eine gelingende Kooperation im Wesentlichen davon ab, wie mit den Unterschiedlichkeiten zwischen den handelnden Menschen umgegangen wird und wie die systemischen Wechselwirkungen von Kommunikation so reflektiert werden, dass sie fallbezogen und fallübergreifend als Chance begriffen und gelebt werden können.

Im Rahmen des Seminars wird die Gestaltung und Durchführung von moderierten, fallbezogenen systemübergreifenden Konflikterklärungsgesprächen mit systemischen Methoden vorgestellt und an anonymisierten Einzelfällen geübt.

 

Leitung

Birgit Averbeck

Ort

Bochum

Zeiten

Freitag 13:00-19:00 Uhr

Samstag 10:00-17:00 Uhr

Termine

Teilnahmegebühren

210 €

 Sonderkonditionen für TeilnehmerInnen laufender Weiterbildungen!

Systemisch orientierte (Eltern-) Paararbeit in psychosozialen und pädagogischen Kontexten

Abweichend von der freien Paarberatung im Selbstzahler-Kontext, handelt es sich bei der Paarberatung in psychosozialen und pädagogischen Kontexten oft um Eltern-Paarberatung mit einem wesentlichen Fokus auf der ge- oder misslingenden elterlichen Verantwortung. Die Paarberatung in Familien- und Lebensberatungsstellen kommunaler, konfessioneller oder freier Träger unterscheidet sich ebenfalls von der Selbstzahler-Beratung.

Diese Unterschiede sollen benannt, erklärt und ihre praxisrelevanten Wirkungen bewertet werden. (Frei nach Fritz Simon: beschreiben, erklären, bewerten)

Ferner soll - je nach (Praxis)Bedarf der Teilnehmenden - aufgezeigt und geübt werden, was den BeraterInnen hilft, in konstruktiven Kontakt mit individuellen Paaren und deren relevanten Lebenskontexten zu kommen.

Institutionell eingebundene (angestellte oder Honorar-) BeraterInnen "haben" meist von den jeweiligen Trägern (formell oder informell) vor- oder mitgegebene Aufträge im Hinblick auf die Ziele von (Paar)Beratung. Hinzu kommen oft noch (meist informelle) Aufträge konkreter Beratungsteams, die sich aus deren Historie ergeben.

Frei nach dem Motto: "Der Köder soll dem Fisch schmecken" plädiert der Referent dafür, eine Haltung der Respektlosigkeit im Sinne von Cecchin, Lane und Ray (1993, https://www.carl-auer.de/programm/artikel/titel/respektlosigkeit/) gegenüber ideologisierten Vorgaben von Institutionen oder auch therapeutischen Schulen (z.B. auch der systemischen) und schlägt eher die Einübung von Respekt gegenüber sich selbst und den Anliegen sowie den lebensweltlichen Notwendigkeiten der Kundschaft vor.

Begrenzte Teilnehmerzahl, da das Seminar Bestandteil unseres Aufbaucurriculums Systemische Therapie ist.

Leitung

Dieter Dicke

Ort

Bochum

Zeiten

Freitag 13:00-19:00 Uhr

Samstag 09:30-17:00 Uhr

Termine

14./15.12.2018

Teilnahmegebühren

210 €

 

 

TRE - Trauma and Tension release exercise - Selbsterfahrungs- und Selbstfürsorge-Workshop

Für KlientInnen ist es wichtig, dass Helfer und Unterstützer immer auch genug Energieressourcen haben, um sich ihrer Anliegen anzunehmen. TRE - Übungen wurden von David Berceli entwickelt. Sie beschreiben und sind eine Serie von Körperübungen, die dem Körper und dem Nervensystem helfen, Stressenergien "abzuschütteln", indem unser natürlicher Zittermechanismus ausgelöst wird. Das alles geschieht in einem, im Gegensatz zu Hochstress-/Schocksituationen, sicheren Rahmen und mit absoluter Selbstkontrolle. Der Workshop beinhaltet einen kleinen Theorieteil, an den sich die praktische Durchführung der Übungsserie anschließt.

Der Workshop richtet sich an Helfer aus dem psychosozialen Bereich, die etwas für ihre eigene Psychohygiene erlernen wollen. Hiezu zählen ehrenamtliche Helfer, SozialarbeiterInnen/-pädagogInnen, PsychologInnen, Pflegepersonal, ÄrztInnen u.a.

Leitung

Daniel Timpe

Ort

Bochum

Zeiten

Freitag 15:00-18:00 Uhr

Termin

21.09.2018

Teilnahmegebühren

50 €